5G oder kein 5G? Das ist hier die Frage!

5G in Deutschland

Goldman Sachs* hat vorausgesagt, dass in diesem Jahr 200 Millionen 5G-Telefone verkauft werden.

Einige Monate zuvor hatte TSMC** eine noch mutigere Vorhersage gemacht – 300 Millionen. Vielleicht ist das gar nicht so weit hergeholt, denn Analysten prognostizieren, dass allein Apple mehr als 80 Millionen iPhones mit 5G-Konnektivität verkaufen wird. Huawei hat im vergangenen Jahr bereits 6,9 Millionen und Samsung 6,7 Millionen 5G-Handys verkauft.

Die Frage ist nun, wenn man sich ein 5G-fähiges Smartphone zulegen möchte, warum? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass viele Top-Smartphone-Hersteller ihre Flaggschiffe in 2020 mit der Konnektivität der nächsten Generation ausstatten werden – nicht nur die iPhones und Samsung Galaxys werden voraussichtlich die 5G-Modems haben, sondern auch die Modelle von Huawei, Xiaomi, Oppo, Realme und LG. Die Chancen stehen demnach nicht schlecht, dass man beim nächsten Kauf eines Smartphones ein 5G-Telefon in der Hand halten wird.

Voraussetzung der Nutzung des 5G-Netzes ist jedoch nicht nur ein 5G-fähiges Smartphone, sondern bzw. vor allem auch der 5G-Netzausbau der Provider. Hier können wir aber optimistisch sein. Nach der längsten Mobilfunkauktion in der deutschen Geschichte am 12. Juli zahlten Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch über 6,5 Milliarden Euro an den Staat, um den 5G-Netzausbau starten zu können.

Großstädte werden bereits mit 5G-Antennen ausgestattet, zudem haben sich die Provider mit der Ersteigerung der Lizenzen verpflichtet bis Ende 2022 jeweils 98 Prozent der Haushalte mit 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zu versorgen.

Somit ist die Anschaffung für diejenigen, die eher seltener ihr Smartphone „aufrüsten“ durchaus eine sinnvolle Investition, um längerfristig von einer bestmöglichen Bandbreite zu profitieren. Die neue Bandbreite ermöglicht zudem den Providern ein besseres und leistungsstärkeres Angebot ihrer Homespots.

Denn immer mehr Haushalte sind auf der Suche nach einer Alternative für ihr Internet für Zuhause. Kann man auf das Festnetztelefon verzichten, so sind die Homespots eine sehr gute Alternative: kein Kabellegen, kein Warten mehr auf den Techniker, nur noch den Homespot mit Strom versorgen und von überall per WLAN über jedes WLAN-fähiges Gerät aufs Internet zugreifen.

Das 5G-Netz wird definitiv Vorteile für Streamingdienste und als Alternative für das Internet für Zuhause mit sich bringen. Fazit: es lohnt sich definitiv im neuen Jahr Gedanken über 5G zu machen!

*Investmentbankingunternehmen; eine der 30 Großbanken
**nach Intel und Samsung der weltweit drittgrößte Halbleiterhersteller

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